Titans Cheers bei den Haflingern

Monday, 3. August 2015

Was haben Cheerleading und Pferdesport gemeinsam? Richtig, auf den ersten Blick nicht viel. Doch schaut man genauer hin, verbindet man Eleganz, Kraft und Dynamik durchaus mit beiden Sportarten. Deswegen überlegten die Cheers auch nicht lange, als die Anfrage vom Haflinger Gestüt Meura für eine Präsentation kam.

Anfang August zur Großen Haflingergestütsparade war es dann soweit. Zum Sommerhit „Cheerleader“ legten die Titans Cheers etliche Stunts, Hebe-, Turn und Tanzelemente hin. „Einige Festbesucher kamen sicher zum ersten Mal mit dem Sport in Kontakt und waren erstaunt, wie dynamisch und vielseitig er ist“, sagt Cheerleader Kevin Bock, der „nebenbei“ Football bei den Saalfeld Titans - American Football in Saalfeld/Saale spielt.

Männer und Cheerleading? „Wer Cheerleading hört, denkt an Mädels mit Puscheln, die die Beinchen schwingen, und am Ende angelt sich Reese Witherspoon den Quarterback“, erzählt Cheers-Trainerin Antje Garnat. Doch viele Männer sind Cheerleader. Es sind besondere Typen. Die meisten sind ehemalige oder aktuelle Footballer – so wie bei den Titans Cheers. Sie könnten Boxer, Gewichtheber oder Türsteher sein. „Mehr als Cheerleading kann fast kein Sport bieten", beschreibt Cheerleader, Footballer und Fußballer Dominique Klotz, „Akrobatik, Technik, Turnen und Teamgeist. Obwohl American Football seinen ganz eigenen, unvergleichbaren Reiz hat.“

Übrigens Cheerleading kommt aus den USA und entstammt dem American Football. „Cheer“ heißt Beifall, und „lead“ heißt führen. Zuschauer sollen zum Beifall für ein Football-Team animiert werden. Das hat heute mit den Besuchern in Meura bestens geklappt. Wer sich davon überzeugen will, kann nächsten Sonntag (9. August) in Meura nochmals die Saalfeld Titans Cheers in Aktion erleben. (CM)